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Der richtige Weg zur richtigen Ernährung

Die Myrobalane

 

Ich habe während meiner Naturstoffuntersuchungen unzählige Früchte, Samen, Blätter und Rinden analysiert. Die Myrobalane birgt ein Geheimnis. Botanisch gehört die Myrobalane zur großen Familie der Combretaceae. Das sind 15–25 m hohe, immergrüne Bäume.

Diese wachsen in Laubwäldern an trockenen Hängen in Indien, Myanmar, Nepal, Sri Lanka, China und Bangladesch. Die ledrigen Blätter sind auf der Unterseite behaart, die kleinen Blüten cremefarben. Medizinisch oder als Lebensmittel werden die olivenähnlichen, gelbbraunen Früchte verwendet. Diese enthalten bis 45 % Gallussäure-Glucose-Derivate.

 

Heilt alle Krankheiten

Die Myrobalane ist die einzige Pflanzenfrucht mit dem Attribut alle Krankheiten heilen zu können. Nach der tibetischen Medizinlehre besitzt die Myrobalane alle sechs Geschmacksrichtungen, acht Potenzen, drei postdigestive Geschmacksempfindungen (Geschmacksänderung nach Verdauung) und siebzehn Qualitäten.  Sie ist  somit einzigartig. Gemeinsam mit Terminalia belirica und Emblica officinalis bildet Terminala chebulae die wichtigste Rezeptur Asiens mit Namen Triphala.

 

Die legendäre Rezeptur Triphala

Hauptbestandteil von Triphala ist die pflaumenförmige Chebulische Myrobalane (Terminalia chebula RETZ). Gemeinsam mit den anderen beiden Myrobalanen, der Bellirischen Myrobalane (Terminalia belerica GAERTN) und der Emblica-Myrobalane (Emblica officinalis oder Phyllantus emblica), steht sie im Zentrum alter asiatischer Rezepturen.

 

 In alten indischen Ayurveda-Rezepturen wird die Mischung aller drei Myrobalanen im 1:1:1-Mischungsverhältnis empfohlen. Es gibt davon abweichende Verhältnisse in der Tibetischen Medizin (z.B. PADMA-Hepaten). Die besondere Wirkweise der Myrobalane beruht auf einer breiten, systemisch angelegten Impulslenkung. Die Chebulische Myrobalane besitzt Anthrachinone, Gerbstoffe, Chebulasäure, Chebulicsäure, Phytosterine, Harze und zahlreiche fettige Öle. Sie wirkt ausgleichend auf den Immunstatus, leicht laxativ, adstringierend und reguliert die Stuhlentleerung sanft und schonend, ohne dabei den Enddarm zu reizen.

 

Die Wirkung reicht von Alzheimer bis Krebs. Gemeinsam mit dem Medizinalrhabarber (Rheum palmatum) hat die Chebula-Myrobalane eine jahrhundertelange Tradition zur Behandlung von Ruhr und Durchfallerkrankungen in Asien. Wässrige und alkoholische Extrakte verhalten sich im Zellgeschehen unterschiedlich. Es sind zahlreiche Nahrungsergänzungen mit Myrobalanen entstanden. Wir haben Kombinations-Rezepturen vorgeschlagen (siehe www.herbal-impulse-concept.com). Andere Rezeptur-Entwicklungen betreffen die Kombination mit Heilpilzen (siehe  www.lifelight.at). Alle Rezepturen sind im neuen Buch ausführlich beschrieben.

 

Univ. Prof. Mag. Dr. Florian Überall

Ganzheitliche Ernährungsberatung

 

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E-Mail: info@florianueberall.at

 

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